Duftende Wände und bedruckte Hausfassaden

Stainer Schriften und Siebdruck zeigt Architekten Innovative Gestaltungsvarianten auf Glas und Beton

Stellen Sie sich vor, eine frisch gestrichene Tür, eine Wand im Verkaufsraum oder eine Schaufensterscheibe verströmt nicht den Geruch von Lack sondern duftet nach Vanille oder Blumen! Modernste Siebdrucktechnik macht das kostengünstig möglich. Was Siebdruck in der Architektur vermag, zeigt Stainer Schriften & Siebdruck in St. Martin bei Lofer vom 11. bis 14 März im neu gestalteten Schauraum. Auf 300 qm gibt es viele Beispiele, wie Siebdruck auf Glas oder Betonfassaden architektonische Highlights zu setzen vermag.

Nicht nur der Authentizität der Drucke sind kaum noch Grenzen gesetzt. Auch fast jedes Material kann bedruckt werden. Für den Innenbereich aber auch die Fassaden von Gebäuden derzeit sehr angesagt ist der Glasdruck: "Die moderne Architektur arbeitet sehr viel mit Glas an den Häuserfronten, aber auch in den Innenräumen. Logos und Firmenschriftzüge werden auf Folien oder direkt auf das Glas gedruckt", erklärt Geschäftsführer Arno Stainer. Möglich sind zum Beispiel auch Glasdrucke in Duschkabinen, die dann je nach Temperatur die Farbe ändern, durch Berühung mit Wasser erst sichtbar werden oder einfach nur schöne Motive ins Bad zaubern. Die Haltbarkeit des Drucks ist dabei kein Thema: Stainer gibt eine zwanzigjährige Garantie für die Farbechtheit der Drucke.

Hausmesse als Leistungsschau
Auf der Hausmesse werden Effektneuheiten des Glasdrucks gezeigt. Logos, Grafiken oder Ornamente gedruckt in den Farben gold, silber und metallic, feinstes metallisches Gewebe im Glas oder Farben, die bei Sonneneinstrahlung changieren. Auf völlig neue Art effektvoll in Szene gesetzt wird FibreC, eine dünne Multifunktions-Fassadenplatte aus Fiberglas verstärktem Beton, eine Entwicklung der Firma Rieder. Bilder auf Holz, Glas oder Keilrahmen, Fototapeten, Wandfolien und Stoffe, Möbel-Platten in Hochglanz sowie ganze Trennsysteme aus Glas zeigt die Musterschau für Architekten. Auch verschiedenfarbige Drucklösungen - z.B. ein innen rot und außen blau bedrucktes Glas - gehören zur Produktpalette von Stainer.

Steigende Anforderungen - kreative Lösungen
Mit den Ideen der kreativen Auftraggeber aus den verschiedenen Bereichen, insbesondere von Architekten, stiegen auch die Anforderungen an die Druckerei. Dementsprechend hat sich auch die Firma Stainer seit ihrer Gründung 1971 vom einfachen Siebdrucker zum Spezialisten für jede Form von Druckveredelung entwickelt: Neben klassischen Werbeartikeln und Beschriftungen richtet sich in letzter Zeit der Fokus immer mehr auf innovative Spezialprodukte: Schilder, Werbeaufkleber, Transparente oder Beschriftungen sind ein wichtiger Kern des Geschäfts von Stainer. Wie in jeder Branche müssen auch die Druckereien innovativ bleiben und sich neue kreative Lösungen einfallen lassen", erklärt Arno Stainer das Erfolgsrezept, "nur so kann man bei Architekten, Auftraggebern von Handels- und Industriebauten, darüber hinaus aber auch bei Werbeagenturen, Offsetdruckereien und Glas verarbeitenden Betrieben auffallen und sie als Kunden gewinnen bzw. erhalten." Der Erfolg gibt Stainer Recht. Mit 2 Mitarbeiter seinerzeit gestartet, erwirtschaftet das Pinzgauer Unternehmen inzwischen mit 50 Mitarbeitern 4,5 Millionen Euro Umsatz.

Salzburg, Februar 2009